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CO2-Rechner

Seit 2023 trägst du einen Teil der CO2-Abgabe selbst. Wie viel, hängt davon ab, wie viel dein Haus je Quadratmeter ausstößt. Hier siehst du deine Stufe und beide Anteile in Euro.

kg

Ausstoß und Abgabe stehen auf der Rechnung deines Versorgers, er muss sie dort ausweisen. Findest du nur den Emissionsfaktor, nimm den anderen Weg.

kg CO₂ je m² und JahrVermieterMieter
unter 120 %100 %
12 bis unter 1710 %90 %
17 bis unter 2220 %80 %
22 bis unter 2730 %70 %
27 bis unter 3240 %60 %
32 bis unter 3750 %50 %
37 bis unter 4260 %40 %
42 bis unter 4770 %30 %
47 bis unter 5280 %20 %
ab 5295 %5 %
Stufe 3 von 10
18,23 kgCO₂ je m² und Jahr
Du als Vermieter
440,18 €
20 %
Deine Mieter
1.760,74 €
80 %

Weist du die Einstufung in der Abrechnung nicht aus, darf jeder Mieter seinen Heizkostenanteil um 3 % kürzen. Das wären hier 785,41 € – oft mehr, als dich die Aufteilung selbst kostet.

Unverbindliche Orientierung nach dem Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz. Die vollständige, prüfbare Abrechnung über alle Kostenarten erstellst du mit immosy.

Warum die Stufe zählt

Wer mit Gas, Öl oder Fernwärme heizt, zahlt über den Preis eine CO2-Abgabe mit. Früher ging die vollständig an die Mieter. Heute richtet sich die Aufteilung danach, wie viel Kohlendioxid je Quadratmeter Wohnfläche im Jahr anfällt. Ein gut gedämmtes Haus unter 12 Kilogramm kostet dich nichts, ab 52 Kilogramm trägst du 95 Prozent.

Die Grenzen sind hart. Bei genau 17,00 Kilogramm gilt schon die nächste Stufe, und zwischen zwei Stufen liegen zehn Prozentpunkte.

Warum Rechnungen abgegrenzt werden müssen

Dein Versorger rechnet nach Kalenderjahr ab, das Wasserwerk nach seinem Ablesetag, die Niederschlagswassergebühr wird für das Kalenderjahr festgesetzt. Wenn dein Abrechnungszeitraum davon abweicht, darf aus jeder Rechnung nur der Teil hinein, der zeitlich hineinfällt.

Der zweite Bereich des Rechners macht genau das und sagt dir dazu, wie viele Tage deines Zeitraums von keiner Rechnung gedeckt sind. Das ist die Lücke, die man sonst übersieht.

Häufige Fragen zur CO2-Umlage

Wer zahlt die CO2-Abgabe, Mieter oder Vermieter?

Beide. Bis Ende 2022 ging die Abgabe vollständig an die Mieter, seit 2023 wird sie geteilt. Wie genau, hängt allein am Zustand des Gebäudes: Wer gut dämmt und wenig ausstößt, gibt weiter alles weiter. Wer über 52 Kilogramm je Quadratmeter kommt, trägt 95 Prozent selbst.

Wo finde ich den CO2-Ausstoß meines Hauses?

Auf der Rechnung deines Versorgers. Er muss den Ausstoß, den Emissionsfaktor und den CO2-Preis ausweisen. Steht dort keine Kilogramm-Summe, sondern nur der Faktor je Kilowattstunde, rechnest du ihn mit der Liefermenge hoch – der Rechner oben kann beides.

Was passiert, wenn ich die Aufteilung weglasse?

Dann darf jeder Mieter seinen Anteil an den Heizkosten um drei Prozent kürzen. Das ist oft deutlich mehr, als dich die Aufteilung gekostet hätte, gerade in den unteren Stufen.

Gilt das auch für Gewerbeflächen?

Für Nichtwohngebäude galt bis Ende 2025 eine hälftige Teilung ohne Stufen. Für spätere Zeiträume ist ein eigenes Stufenmodell vorgesehen – prüfe für dein Abrechnungsjahr, was gilt. Bei gemischt genutzten Häusern werden die Flächen getrennt betrachtet.

Warum muss ich Rechnungen abgrenzen?

Weil sie selten zu deinem Abrechnungszeitraum passen. Der Versorger rechnet nach Kalenderjahr ab, das Wasserwerk nach seinem Ablesetag. Läuft dein Zeitraum von Oktober bis September, darf aus jeder Rechnung nur der Teil hinein, der zeitlich hineinfällt. Und am Rand bleibt regelmäßig eine Lücke von ein paar Tagen, die niemandem auffällt.

Gleich die ganze Abrechnung erledigen?

immosy verteilt alle Kostenarten automatisch und erstellt die fertige PDF-Abrechnung für deine Mieter.

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